Hanoi
Wenn wir gewusst haetten, wie lange wir in Hanoi am Flughafen auf den Bus warten muessen, haetten wir auch einen Flieger spaeter nehmen koennen! So sind wir um 5:30h aufgestanden und haben uns auf dem Weg zum Domestic Terminal gemacht. Auch wenn JetStar eine Australische Billigfluggesellschaft ist, haben sie doch die Sitzreihen an die Vietnamesen angepasst. Gut dass vor mir niemand gesessen ist! Wenn da jemand den Sitz nach hinten gekippt haette, waeren meine beiden Knie demoliert gewesen!
Die 2,5 Std. Flug nach Hanoi waren trotzdem recht angenehm und auch wenn der Kaffee nur instant war, so hat er doch eine sehr leckere Kakao Note gehabt! Der Flughafen von Hanoi ist recht uebersichtlich aber das wird sich bald aendern, da ein grosses zweites Terminal sich im Bau befindet. Die Warterei auf den Bus der Fluglinie haben wir mit Pistazien und Hotdogs, Abwimmeln von laestigen Taxifahrern und auswaendiglernen von Nummernschildern verbracht.
Hanoi ist 37km vom Flughafen entfernt. Die Busfahrt ist ein echtes Abenteuer und macht uns deutlich, dass die Teilnahme am Verkehr nichts fuer Angsthasen ist. Tatsaechlich sollte jeder der es mit dem Fahrrad probiert von Red Bull gesponsort werden! Eine gefaehlichere Sportart habe ich noch nicht gesehen. Red Bull gibt es hier uebrigens im Original und nicht in diesem Plagiat der Liftoeler!
Irgendwo in der Innenstadt hat uns der Busfahrer mit allen anderen dann in einer Pfuetze aus Matsch und halbabgebundenen Beton aussteigen lassen. Zum Glueck haben wir uns am Tag zuvor ein Screenshot von Google Maps auf das iPad gesichert. Damit war eine Navigation zum naechsten reservierten Hotel einwandfrei moeglich. Man muss nur schnell lernen, wie man die Strassen ueberquert. Wer Ulrich Wickert in Paris gesehen hat, kann sich in etwa eine Vorstellung machen von dem, was sich hier Verkehr nennt. Dass Fahrraeder und Mopeds einem auf dem Standstreifen der Autobahn entegen kommen ist vollkommen normal und stoert hier niemanden. Ampeln sind spaerlich gesaet und ueberhaupt vollkommen ueberbewertet. Was hier zaehlt ist einfach ein fester Wille und ein sturer Blick geradeaus!
Im Hotel haben wir gleich das Programm fuer die naechsten zwei Tage gebucht: eine Schiffsfahrt in der Halong Bucht. Den Abend haben wir dann mit einem Spaziergang entlang des Kiem-Sees (!), den Besuch des Temples des Schutzpatrons der Aerzte und einen anschliessenden Zug durch die Altstadt verbracht. An einer Strassenecke hat uns der Hunger dann auf noch kleineren Plastik Hockern Platz nehmen lassen als am letzten Tag und die koestliche Mahlzeit aus der Strassenkueche hat unsere Laune wieder gehoben.
Morgen Frueh um 8:00h geht es dann los zur Halong Bucht, was als Weltkulturerbe als DIE Sehenswuerdigkeit von Nordvietnam angepriesen wird. Die Photos in unseren Reisefuehrern sehen schonmal vielversprechend aus!




Ich freue mich sehr über die langen Berichte! Morgen bin ich alleine und ich hoffe, dass ich das iPad bedienen kann….
Am Donnerstag kann mir dann die Nada helfen.
Liebe Grüße!
Ihr Lieben,
das klingt wunderbar!
Auf Wärme und Schifffahrt durch die Halong Bucht bin ich ganz schön neidisch… Das Bild dazu im Reiseführer hat mich sehr fasziniert. Da will ich auch mal hin 🙂
Macht viele Fotos und genießt die Fahrt!
Liebe Grüße,
Delia