Halong Bucht

Nach einer Nacht auf einem sehr hübschen Boot in der Halongbucht sind wir wieder zurück in Hanoi. Drei Stunden haben wir, dann geht es weit in den Norden bis an die Chinesische Grenze. Wir nehmen den Nachtzug. So haben wir zwei volle Tage in den Bergen und Reisfeldern und verlieren keine Zeit mit langsamen vorankommen.

Aber erstmal zur Halongbucht: wir hattem totales Glück! Der Guide war kompetent, lustig und gut drauf. Wir waren nur zu acht unterwegs. Auf das Schiff passen bis zu 16 Leute. Dazu hatten wir im Vergleich eins der allerschönsten Boote. Und davon gibt es wirklich viele! Ich tippe auf über hundert! Der Massentourismus hat Vietnam also längst eingeholt. Auf dem Wasser hat sich das Ganze aber wieder ein bisschen verteilt.

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Zum Programm hat eine Höhlentour, sowie ein Ausflug mit dem Kajak zu den schwimmenden Häusern gehört. Das Wasser ist sehr schön warm, auch wenn wir weder reingefallen sind noch schwimmen waren.

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Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt. Der Regen kam zum Glück nur über Nacht aber die Wolken sind trotzdem geblieben. Ungeachtet dessen ist die Landschaft immer noch spektakulär und man konnte es auch noch im Dunkeln gut auf dem Sonnendeck aushalten ohne zu frosteln.

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Ein weiteres Highlight (was unser beider Mütter glücklich stimmen wird) war das Essen: köstliche Spezialtäten von Land und Meer haben unsere Gaumen geschmeichelt. Die Mengen waren kaum zu bewältigen. Immer wenn man gedacht hat, so jetzt reicht’s, kam noch ein weiterer Gang aus der Kombüse.

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Der Abend wurde durch eine Karaoke Darbietung der Vietnamesischen Mannschaft und einiger nicht scheuer Mitreisender „gekrönt“. Wir konnten erfolgreich als erste entkommen. Dafür waren wir dann auch die letzten am nächsten Morgen beim Frühstück und das trotz Lautsprecherdurchsage. Lautsprecherdurchsagen sind in Vietnam keine Seltenheit: hängen nicht ein Paar an einer Straßenlaterne, so fährt ein Auto mit zwei Hörnern auf dem Dach durch die Gasse und verkündet die neusten Ideen der Regierung. Man stelle sich vor man sitzt am Gärtnerplatz im Cafe und hört Stoiber im Hintegrund als Dauerbeschallung…

Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Hanoi. 3 Stunden in den Händen eines sehr ruhigen Fahrers, der im Gegensatz zum letzten Busfahrer kaum die Hupe nutzte und keine Verletzten auf den Straßen hinterließ.

Zurück im Hanoi haben wir uns im Tamarinde Cafe absetzen lassen, wo sich auch das Büro von Handspan Tours befindet. Von hier werden wir um 20:00h zum Nachtzug gebracht und dann geht’s Richtung Lào Chai. Die drei Stunden dazwischen haben wir genutzt weitere Streifzüge durch die Altstadt zu machen und eine neue Straßenküche auszuprobieren. Wenn wir wieder zurück in Hanoi sind müssen wir unbedingt nochmal in den Laden mit den alten Propagandapostern! Aber nun brechen wir auf Richtung Norden.

4 Kommentare

  1. Tobi S
    Dez 6, 2012

    Klingt alles sehr verlockend was ihr da macht. Hier ist es einfach nur kalt. Beim nächsten mal Karaoke singt mal last Christmas 😉 viel Spaß und schöne Grüße,
    Tobi

    • Ralph
      Dez 8, 2012

      Hi Tobi,
      soviel Bier dass ich Karaoke singe vertrage ich gar nicht! Der echte Hit bei den Vietnamesen ist allerdings Modern Talking! Dazu wird im Park Massemaerobic verübt!!
      Grüße in die Heimat,
      Ralph

  2. adri
    Dez 6, 2012

    Klingt super spannend auch wenn es da glaube ich keine Vulkane gibt… Aber wieso immer nur Text Text Text, Bilder sagen mehr als Worte, her damit!

    • Ralph
      Dez 8, 2012

      Hi Adri,

      so langsam klappt’s mit den Bildern. Leider fehlt uns noch etwas Sonne für prächtigere Farben! An Motiven fehlt es allerdings nicht. Wenn uns ein Vulkan über den Weg läuft machen wir ein Photo für Dich!

      Viele Grüße, dö

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