Phú Lôc – Da Nang – Saigon
Regen im Paradis! Gut das es heute weitergeht. Marc würde sagen: „Wieder mal alles richtig gemacht!“. Meine Anregung die Musik ab und zu zu wechseln wurde sofort aufgenommen: wir frühstücken zu „Last Christmas“ von Wham!
Gegen 10:00h werden wir von einem private hire taxi abgeholt, was uns nach Da Nang zum Flughafen bringt. Von Da Nang nach Ho Chi Minh Stadt sind es etwas über 1000km. Mit dem Zug wären das über 20 Stunden gewesen. Also schummeln wir lieber und nutzen die günstigen Jetstar Angebote. Unser Fahrer fährt waghalsige 50km/h auf der Landstraße. In extremen Situation läßt er sich sogar dazu hinreissen, das Gefährt Auf 70km/h zu beschleunigen! Bei ums hätte man ihm als Verkehrshindernis aus jeder Innenstadt dafür rausgezogen.
Der Flughafen von Da Nang ist ganz im Gegensatz zum Ort perfekt sauber. Dazu ist er wesentlich moderner als die Flughäfen von Hanoi und Ho Chi Minh Stadt zusammen. Nur los ist hier nicht so viel. Gut!
In Ho Chi Minh angekommen lassen wir uns von der Taxidrückerkolonne drangsalieren und in einen Wagen unbekannter Herkunft schubsen. Saigon ist auf den ersten Blick nicht schön. Das wird schon gar nicht besser, als wir auf die Straße unseres Hotels abbiegen. Man könnte sie mit der Maximilliansstraße in München vergleichen. Von Hermes bis Gucci ist hier alles vertreten!
Mit Hilfe des Lonely Planets enkommen wir dem Edelviertel und machen eine Pause in einem kleinen Innenhof eines Restaurants/Straßenküche. Der Squid vom Grill ist phantastsiche, doch nur eine kleine Aufmerksamkeit für den großen Hunger. Während wir auf das Essen warten durchstöbere ich den Reiseführer nach einem Touranbieter für den Ausflug ins Mekong Delta morgen. Oh Schreck! Er macht um 17:30h seinen Laden zu und das ist in einer halben Stunde…
Wir eilen durch die Innenstadt und navigieren in eine dunkle Seitengasse gerade noch zur rechten Zeit.

Macht richtig Spass, euren Urlaub per Blog fast live mitzuerleben!
Weckt alte Erinnerungen: sind vor gut 30 Jahren mit einem Einbaum den Mekong zum goldenen Dreieck hochgefahren um dort den Opiumbauern in den Bergen im Grenzgebiet Thailand-Laos-Burma (heute Myanmar) einen Besuch abzustatten. Kann mich nicht erinnern, dass wir damals irgendwo soviel Komfort geboten bekommen hätten, wie ihr auf eurer Reise! Die Zimmer waren fest in Ungeziefers Hand und die Dusche, falls überhaupt vorhanden, gerne von Blutegel und Co. bewohnt…..
Euch noch ein paar schöne Urlaubstage und bis bald!
Hi Helga, heute geht’s auch los Richtung Mekong Delta. Mal sehen was sich da getan hat. Die Opiumfelder werden wohl vor den Touristen geschützt sein, sonst wäre der Tourismus hier noch größer. Aber eine kleine Nußschale und ein „Homestay“ haben wir auch gebucht. Viele Grüße, Ralph
Last Christmas von Wham! auf Endlosschleife … der (!) Megahit meiner Jugend (Single -Schallplatte war Geschenk für meine damals verehrten Tanzschulpartnerin)… und und dat in der Kulisse Vietnam`s zum Frühstück 😉 Allein beim Gedanken musste ich mich wegwerfern …da kennt der Ralfi nixxx…Zwangsausweisung sofort oder durftet Ihr dank Kathi doch noch Eure Reise fortsetzen 😉
liebe Grüsse und besser als jeder Reiseführer Euer Blog !!!
Oli