Mekong Delta

Nix mit ausschlafen: es geht mal wieder früh los. Wir werden mit einem Minibus vom Hotel aus abgeholt. Unser Guide spricht hervorragendes Englisch und so wird die Fahrt ins Mekong Delta sehr kurzweilig. Wir hätten einfach alles aufschreiben sollen, dann hätte es einen lustigen Reiseführer gegeben. Er erzählt uns viel über die politische und persönliche Lage in Vietnam. Das Land ist zwar fest in kommunistischer Hand aber der Handel ist eine mehr oder weniger freie Marktwirtschaft. Auch einige unliebsame Gesetze werden recht demokratisch wieder „abgewählt“! Es klingt nach einer sehr bunten Mischung der verschiedensten Systeme.

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In My Tho gehen wir an Board eines kleinen Bootes. Auf dem Boot lebt eine Frau mit fünf Kindern. Ihre anderen fünf Kinder leben bei ihrem Mann am Land. Kaum zu glauben, dass soviele Menschen auf diesem Boot Platz haben!

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An einem der unzähligen Seitenarme des upper rivers legen wir an. Ein kleiner Pfad durch einen wunderschönen Dschungel führt uns zu einem privaten Haus. Die Familie hier pflanzt Früchte an. Es gibt Wassermelone, Pomelo, Drachenfrucht und Ananas. Dazu ein hauchdünnen, knusprig gebackenen Fladen aus Reismehl, Kokosnussmilch und Sesam. Zu Trinken wird Tee mit Limette und selbst produzierten Honig serviert. Die Früchte tun gut, denn es ist tropisch heiß und schwül.

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Für den Rückweg steht eine kleine lange Nußschale bereit, mit der wir durch den engen Seitenarm stromabwärts zu unserem Schiff rudern.

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