Mahi-mahi

Um 4:30Uhr aufstehen ist definitiv zu früh. Auch wenn man vorher um 20:00Uhr ins Bett gegangen ist. Wir drücken zweimal die Schlummertaste, bevor wir uns aus dem Laken quälen. Der Besitzer des Fischmarktes hat wohl ähnlich gedacht, denn als wir gegen 5:30Uhr vor der kleinen Halle stehen sind die Rolläden noch dicht. Ein halbes dutzend Fischer wartet mit uns auf seine Ankunft. Wir drehen noch eine Runde im Hafen und bemerken einige neue Segelboote auf dessen Decks die Matrosen noch schlafen. Ca. ein dutzend baugleicher Segelschiffe nebeneinander lassen auf eine Regatta schließen. Etwas weiter das Dock lang liegen zwei grosse Yachten.

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Endlich hat der Fischmarkt geöffnet und die Fischer entladen die Kühlboxen ihrer kleinen Transporter. Heute gibt es jede Menge Hummer, Woahu und Mahi-mahi.

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Wir entscheiden uns für letzteres. Vom Fachmann wundervoll vor unseren Augen filletiert. Die Haut bleibt dran, damit ich heute Abend Klaus‘ Ratschlag gleich in die Tat umsetzen kann.

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Auf dem Rückweg halten wir kurz in der Einflugschneise, um eine Blick auf den Sonnenaufgang zu werfen. Wenige Wolken versprechen heute wieder einen sonnigen Tag.

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Und so ist es auch…

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Am Sonntag geht es weiter nach Antigua. Die Flüge sind gebucht. Wir fliegen über St. Martin – St. Kitts – Antigua. Für Antigua brauchen wir noch ein paar US Dollar, da wir dort den Europäischen Raum verlassen. Wir machen uns daher auf den Weg nach Gustavia zum Geld wechseln. Wir nutzen die Gelegeheit den Ort auch bei Tag zu erkunden.

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Graffitis im Ort der Reichen und Schönen:

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Neu Jobmöglichkeiten werden ausfindig gemacht…

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Vielleicht können wir uns ja dann auch mal so ein kleines Boot leisten. Oder auch nicht… dafür muss man eher mehrfach im Lotto gewonnen, mit Spekulationsgeschäften Banken in den Ruin getrieben oder mit Waffen Kinderarmeen ausgestattet haben.

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Wir gehen lieber wieder an de Saline Beach und vergnügen uns vollkommen gratis in den Wellen.

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Abends grillen wir den Fisch. Dank den guten Tips von Klaus brennt nix an und der Fisch löst sich hervorragend vom Grillrost! Ein halber Mahi-mahi reicht uns satt zu werden. Die zweite Flanke haben wir für übernächste Woche tiefgefroren.

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