Segeln und Kaffee
Auf Antigua sorgt die CaribBean Coffee Company für den richtigen Frühstückstrunk. Wir haben uns eine Packung Hurricane Brew zugelegt, mit der wir morgens mit Blick auf das Boot den Tag beginnen.
Dann kommt Bob vorbei und schaut nach der 256. Über Nacht ist ein Cleat vom Dock abgebrochen und lässt das Boot etwas freier hin und her bewegen. Bob arbeitet Heute am benachbarten Segelschiff und hat das Treiben des Bootes gleich bemerkt: „Holy shit!“. Er ist sofort zur Stelle und kontrolliert den Schaden. Nach eingehender Untersuchung fragt er uns, ob wir bei guten Wetter eine kleine Runde mit dem Segelboot drehen wollen. Natürlich sind wir dabei.
Bob ist ein hervorragender Lehrer. Wir dürfen überall mit anpacken und bekommen alle Schritte erklärt, falls er zwischendurch über Board gehen sollte. Das Boot gehört einem Englischen Neurochirurgen und einer Anästhesistin. Ein schöner Zufall!
Wir sind nur etwas über eine Stunde unterwegs. Schließlich soll nur die Funktion des Segelboots geprüft werden und nicht damit zum Vergnügen die Insel umrundet. Schade! Trotzdem war es total toll und macht Appetit auf mehr.
Für den Nachmittag nehmen wir uns den Fig Tree Drive Richtung Nelson’s Dockyard vor. Unterwegs halten wir an, um exotische Früchte zu kaufen. Überall gibt es Stände mit lokal angebauten Ananas. Diese sind wesentlich kleiner und etwas kegeliger, als die uns bekannte Supermarktvariante.
Wir kommen an einem neuen Hochseilgarten vorbei, schauen uns eine Kirche an…
…und halten bei der Carib Bean Kaffeerösterei, um einen Eiskaffee zu geniessen.
Ausserdem bewundern wir die BeanMachine und bemerken, dass der Laden der wahrscheinlich köstlichst duftende Arbeitsplatz der Welt sein dürfte. Die eingekauften Mitbringsel füllen den Land Rover mit einem intensiven Kaffeearoma trotz geöffneter Fenster.
Mit neuer Energie im Bauch erreichen wir Nelson’s Dockyard.
In dieser vom Meer her uneinsehbaren Bucht hat der schlaue Admiral Nelson sein Schiffe reparieren lassen. Heute gibt es hier ein Restaurant, ein paar Touri-Läden, ein kleines Museum und zwei Segeltuch Manufacturen.
Auf dem Rückweg halten wir noch einmal in St. John’s. Drei riesige Kreufahrtschiffe liegen am Hafen und spülen Touristen auf die Insel. Ein wenig schöner dennoch beeindruckender Anblick.
Kurz vor halb sechs erleben wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang. Die Wolken am Himmel scheinen förmlich in Rosa bis Rot zu brennen. Leider ist nicht mehr ganz soviel davon übrig, als wir endlich den Strand ereichen.
Wir bleiben an der Strandbar und bestellen uns ein frühes Abendessen. Hoffentlich können wir dieses Farbenspektakel nochmal in voller Länge beobachten.













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