Cao Son
Tief in unsere Schlafsäcke gemümmelt haben wir prima geschlafen. Mit hauchdünnen Pfannkuchen, Bananen und Honig startet der Tag. Es geht relaxed zu und so besteigen wir unsere Räder erst kurz vor neun. Es ist nebelig. Und zwar sehr! Doch das verleit der Umgebung etwas mystisches und wir ertappen uns dabei, wie wir die Melodie von Indiana Jones summen.
Natürlich sind auch die Sockenkerle bei der Radtour dabei! Es geht von gut 1400m runter auf 200m. Die ersten eineinhalb Stunden müssen wir kaum treten, nur die Cantilever werden heiß!
Unterwegs treffen wir immer wieder auf frei rumlaufende Wasserbüffel. Die Tiere sind wohl genährt und friedlich. Hier hält sich jede Familie so ein Tier. Dazu jede Menge kleiner Schweine, Hunde, Hühner und Pferde.
In einem Bergdorf trauen wir unseren Augen kaum: hier gibt es mindestens soviele Billiardtische, wie es Häuser gibt. Der Sport ist eine ernste Sache, denn es wird hier um Geld gespielt!
Immer wieder werden wir von Mofas und Motorrädern überholt, die die waghalsigsten Transportmethoden benutzen. Von einer Familie mit fünf Personen bis zu fast zwei meter hohen Vasen wird hier wirklich alles auf zwei Rädern transportiert!
In Lao Cai wieder angekommen haben wir noch etwas Zeit. Wir gehen über den Markt und bewundern die Auswahl. Hier gibt es wirklich alles frisch. Fleisch und Fisch wird für die Kunden vor Ort geschlachtet oder man nimmt es lieber noch lebendig mit. Etwas ungewohnt für uns Europäer.
Jetzt nehmen wir wieder den Nachtzug zurück nach Hanoi. Nach 65km Fahrradtour werden wir heute keine Probleme mit dem Einschlafen haben.







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